A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors

A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors ★★★★½

Etwas fragwürdig, dass der werte Herr Doktor den aufgebrachten Patienten im Irrenhaus mittels einer unverpackten, wohl nicht desinfizierten, Spritze beruhigt. Aber was solls, ich muss schon sagen, A Nightmare on Elm Street 3 ist alles, was sich ein Fan der Serie "erträumt" (räusper).

Dream Warriors hat mich echt überrascht. Besonders nach dem nicht so dollen zweiten Teil, kehrt die Serie um Freddy Krüger hier zu alter Stärke zurück. Für mich ist diese famose Erweiterung des Franchise sogar noch besser, als der erste Teil.

Schöne Effekte, kreative Albtraumsequenzen und dazu noch einen Schuss Stop-Motion haben mich schnell erobert. Cool zu sehen, dass auch der Rest stimmt. Die Rückkehr von Heather Langenkamp hat mich gefreut. Dies lässt sogleich auch die Spannung steigen. Dass hier mit "Larry" Fishburn und Patricia Arquette gleich zwei kommende Stars am Werk sind, schadet nicht.
Im Gegensatz zu Freddys Revenge geizt Dream Warriors nicht mit sympathischen Figuren so ist man auch gleich vielmehr investiert.

Der Streifen nimmt sich für das anfängliche Setting im Irrenhaus relativ viel Zeit. Das zahlt sich aus. Generell merkt man dem Drehbuch an, dass hier viel Liebe reingeflossen ist. Die Mythologie um Freddy wird stringent ausgebaut.

Klar, einiges ist dann doch etwas vorhersehbar. Die Nebendarsteller entsprechen den Klischees. Auch der Subplot mit der Nonne ist etwas dick aufgetragen. Doch ist alles immer mit einem gewissen Drive und Witz inszeniert, dass diese Kritikpunkte nicht schwer ins Gewicht fallen. Die Laufzeit ist zudem äusserst angenehm.

Toll, Highlight bis jetzt. Würde mich nicht wundern, wenn das auch so bleibt.

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