The Marksman

The Marksman ★★

Der Action-Opi ist zurück!

Im Prinzip ist Jim (Liam Neeson) ein Mann, der immer das Richtige tut. Er lebt auf einer kleinen Ranch in der Nähe der Grenze und hat ein gutes Verhältnis zur Grenzpolizei. Als er Miguel und seine Mutter ein paar Meter vom Grenzzaun entfernt trifft, ruft er sofort die Behörden, weil man das nun mal so macht. Doch als Mitglieder der mexikanischen Drogenkartelle die beide Flüchtlinge angreifen, weil sie angeblich mit ihrem Geld durchgebrannt sind, beschützt Jim die Beiden, tötet einen der Angreifer, der sich als Bruder eines Drogenbarons entpuppt wird und gerät dadurch selbst ins Visier der Schurken.

Die Geschichte lässt bestimmt das Herz eines jeden konservativen Amerikaners höher schlagen. Jenseits der Grenze gibt es nur Drogenhändler und ihre Opfer, mehr nicht! Und in den USA ist es um die Moral ganz schlecht bestellt. Ausgenommen davon sind natürlich Jim und ein paar gottgegebenen Bürger. Die mexikanischen Drogenkartelle kommen ganz leicht mit gefälschten Papieren ins Land und haben die örtliche Polizei bestochen.

Was bleibt da dem kleinen Mann anderes über, als selbst zur Waffe zu greifen. Und könnte die Beziehung des Veteranen und des kleinen Einwandererjungen besser gestärkt werden, als beim Schießunterricht? Nun, ich kenne keine!

Der Film ist keine großartige Produktion, obwohl er durchaus Potential gehabt hätte. Die Actionszenen sind ok aber nichts besonders. Was will man sich auch von einem fast 70ig jährigen erwarten? Gegen stereotype Schurken, deren Handlungen nicht rational und nachvollziehbar sind, nimmt Liam Neeson den Platz ein, der in der Vergangenheit fest in der Hand von Clint Eastwood und Charles Bronson war. Jemand muss doch schließlich auch heute noch Amerika gegen die Bösen verteidigen, die sowohl außerhalb als auch innerhalb der Grenze lauern.

Mister Cap liked these reviews