Permanent Vacation

Permanent Vacation ★★★

Direkt zu Beginn zeigt sich merklich, dass Permanent Vacation einen eigenartigen Ton anschlägt, der sich für den Rest des Filmes auch nicht ändern wird. Die Atmosphäre ist sogartig, die musikalische Untermalung surreal, die Kameraführung ziellos wie die Geschichte und im Gesamtbild unvergleichlich, was Jim Jarmuschs Regiedebüt nicht freigeistlicher aufleben lassen könnte und seine gewollte Distanz zu filmischen Konventionen durchgehend sichtbar gestaltet. Dennoch erfordert Permanent Vacation eine zugewandte Haltung, denn eine greifbare Bindungsmöglichkeit bietet das Figurenbild des Protagonisten und die sekündlich voranschreitende Geschichte nicht wirklich. Chris Parkers Darstellung und die kurze Laufzeit helfen der offenkundigen Skurrilität des Plots definitiv, man wird aber eventuell eine gewisse Zeit und Konzentration zur Gewöhnung investieren müssen.

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