Female Ninja Magic: 100 Trampled Flowers

Female Ninja Magic: 100 Trampled Flowers ★★

“Female Ninja Magic: 100 Trampled Flowers” ist ein japanischer Pinku aus dem Jahre 1974, in der Hauptrolle Junko Miyashita, Regie: Chusei Sone.

„Period Piece Pinku“, eh nicht immer mein Ding, gerade das Thema wie hier nicht, also Zwist zwischen verschiedenen Familienclans, Ninjas etc. Die einen heuern schliesslich die „Female Ninjas“ an deren staerke sexuelle Magie ist. Der Film hat so ziemlich alle Zutaten der etwas schrilleren japanischen Exploitation wie man sie bis heute findet. „Ero Guro“ Genre, Erotik und das Groteske vereint. Suesse Girls, Sex, Gewalt, Exploitation der eigenen Kultur. Ernst und Lustig bunt gemischt. Und gerade diese „Female Ninjas“ sind in Japan seit jeher populaer, schon in den 60ern gab es einen Film, spaeter in den 80ern und 90ern, und auch im 21. Jahrhundert kehrt das Thema immer wieder mal zurueck. Nicht nur Nikkatsu machte diese Filme, zb auch Toei 1976 mit „In Bed With the Enemy: Female Ninjas (1976)“. Ganz einfach weil sie gut ankommen!

Meins isses wirklich nicht so, empfinds auch nicht als besonders sexy. Gibt schon einige sehr erotische Shots, eine Frau im klassisch japanischen Look ist fuer mich eh das schoenste auf Erden, und sie halb entblaettert, verlegen und in Erregung zu sehen ist fuer mich „mehr“ als eine Million Pornos zusammen. Aber dann sind hier halt auch viele der Sexszenen in verbindung mit dieser „Ninja Magie“, nee und mit sowas kann ich nicht. Kommt in typisch japanischer Uebertreibung daher, wirkt eher albern als faszinierend. Das in diesem Film „Im Bild Fogging“ zum Einsatz kommt stoert ausserdem. Die meisten Szenen sind eh so dunkel das man kaum was erkennen kann, und ich frag mich obs da ueberhaupt was zu „Foggen“ gab oder obs nicht nur gemacht wurde um die Vorstellungskraft der Zuschauer anzukurbeln. In betreffenden Szenen scheints mir zumindest nicht so als waere ohne Fog irgendwelches Schamhaar zusehen, der Hauptgrund fuer japanische „Im Bild“ Zensur in Kinofilmen der 70er und teils 80er.

Naja, Hauptdarstellerin Miyashita (*1949) war eine der fleissigsten Darstellerinnen in den Pinkus, machte endlos viele, und war dazwischen und danach auch in vielen anderen Filmen zu sehen, sie ist auch jetzt (Anno 2021) noch aktiv. Auch Regisseur Sone war im Pinku zuhaus, bot jeden Stil, fuer jeden Geschmack, und hatte wahrscheinlich seine groessten Erfolge in den spaeten 70ern mit den ersten „Angel Guts“ Filmen, gehoeren auch fuer mich zu seinen besten.

Also, wers gern etwas schriller mag, bizarre Abenteuer mit etwas Sex, dem wird der Film sicherlich zusagen. Erinnert auch ein bisschen an die Welt von Teruo Ishii, zb seinen „Bohachi Bushido: Code of the Forgotten Eight“.

Daniel liked these reviews