Slumdog Millionaire

Slumdog Millionaire ★★★★½

Mumbai, 2006

Jamal Malik ist eine Frage davon entfernt, 20 Millionen Rupien zu gewinnen.
Wie hat er das gemacht?

A: Er hat betrogen
B: Er hatte Glück
C: Er ist ein Genie
D: Es ist Schicksal

Danny Boyle hat 2008 diesen ganz fantastischen Film geschaffen. Objektivität legen wir hier jetzt mal weit zur Seite. Slumdog Millionaire ist für mich einer dieser Filme die ich nicht bewerten kann wie andere Filme.

Es gibt sie immer wieder im Leben. Diese Zeiten die etwas schwieriger sind als andere. Ich denke jeder kennt das. Dann braucht man Dinge die einen aufmuntern. Für mich ist es dieser Film der mich etwas aufmuntert. Danach fühle ich mich einfach immer etwas besser.

Natürlich ist Slumdog Millionaire eine krass romantisierte Version eines jungen Mannes aus Indien der es sein ganzes Leben lang alles andere als leicht hatte. Man sieht immer wieder wie hart und erbarmungslos das Leben der Kinder dort sein kann. Aber nicht ohne in jeder Szene auch Hoffnung einfließen zu lassen. Das mag kitschig und unrealistisch sein aber es passt einfach. Hier wird eine lebensbejahende Geschichte erzählt und kein krasses Drama. Das möchte der Film nicht sein. Getragen von einem grandiosen Soundtrack erleben wir durch die gestellten Fragen alle schicksalsträchtigen Momente von Jamals Leben. Immer auf der Suche nach nur einem: Der grossen Liebe seines Lebens.

Am Schluss muss Jamal in seinem Leben viel betrogen haben um überhaupt überlebt zu haben. Er hatte verdammt grosses Glück dass er es aus manchen Situationen rausgeschafft und in andere reingeschafft hat. Er ist ein verdammtes Genie, sich diese ganzen Dinge die teilweise früh in seiner Kindheit passiert sind, zu merken. Und doch war es am Ende das Schicksal dass es gut mit ihm meinte. Slumdog Millionaire ist einer der schönsten Filme die ich kenne und wird auf ewig einen Platz in meinem Herzen haben.

BennyMzn liked these reviews