Ghostbusters: Afterlife

Ghostbusters: Afterlife ★★★★

Nach dem Totalausfall von 2016 haben wir nun also einen weiteren Versuch die kultigen Ghostbusters wieder auf die grosse Leinwand zu bringen. Hat man es vor fünf Jahren mit Frauen in den Hauptrollen versucht, dürfen diesmal Kinder ran.

Auf Grund des Trailers war ich vorsichtig optimistisch dass man es hier schafft uns Zuschauern einen besseren Film zu präsentieren als zuvor. Zugegeben, das ist jetzt auch keine große Kunst. Dennoch schwebt immer eine gewissen Skepsis mit. So wurden in den vergangenen Jahren zu oft tolle Filme rebootet, remaked oder unwürdig fortgesetzt. Ghostbusters Afterlife geht, zumindest rein oberflächlich, einen geraden und sicheren Weg. Man etabliert neue Charaktere, hier nun ne kleine Gruppe Kids, lässt sie im bekannten Universum des Originals nach tonnenweise Hinweisen und Anspielungen auf eben jenes stoßen und fährt dann voll die Nostalgieschiene.

Das hätte ganz gewaltig in die Hose gehen können. Aber Regisseur Jason Reitman schafft den Spagat zwischen Nostalgie und eigener Story zu erzählen perfekt. Die Charaktere sind dermassen sympathisch geschrieben und die Jungs und Mädels machen einen tollen Job. So dass es eine Freude ist ihnen beim Entdecken von allerhand merkwürdigen Dingen in der Nachbarschaft zuzuschauen. Der Humor war albern aber nie lächerlich. Und wenn es dann zum Showdown kommt, in dem man zwar von vorn herein weiss was passiert, blickt man wirklich mit einem breiten Grinsen Richtung Leinwand. Toll.

Ich hatte ne tolle Zeit mit Ghostbusters Afterlife. Für mich ist der Film der Beweis dafür dass es möglich ist einen Kultfilm in die Gegenwart zu hieven und dabei nicht zu scheitern, sondern das Universum sogar sinnvoll zu erweitern. Sehr schön.

PS: Ich will einen Mini- Marshmellowman! Verdammt waren die so süß.

BennyMzn liked these reviews

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